Dienstag, 15. Mai 2018

Immer wieder Schottland - Stephanie Linnhe

Autor: Stephanie Linnhe

Format: E-Book

Seitenzahl: 400

Verlag: Ullstein Taschenbuch

ISBN: 978-3548290188

Erscheinungsdatum: 9. März 2018

Ebenfalls als Taschenbuch erhältlich!

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Cover:


Das Cover wirkt witzig, teilweise skurril und passt natürlich perfekt zum Handlungsort Schottland. Ich mag das viele grün und fühlte mich aufgrunddessen sofort angesprochen.


Erster Satz:


An diesem Dienstag passierte in dem kleinen Haus an der Old Finstown Road zur Mittagszeit etwas höchst Ungewöhnliches: Das Telefon klingelte.


Inhalt:


Nie wieder Schottland, vor allem nicht die Orkney-Inseln ― das hat sich Liska Matthies geschworen. Mit diesem Fleckchen Erde verbindet sie wundervolle Erinnerungen, aber auch das dramatischste Ereignis ihres Lebens: Ihre Eltern starben hier bei einem Autounfall. Auf wiederholte Bitten ihrer Großmutter begleitet Liska den Fotografen Marius auf seiner Foto-Expedition für eine bekannte Schriftstellerin. Dort treffen sie auf ein altes, kauziges Ehepaar, das sie auf ihrem Roadtrip quer über die Inseln begleitet. Das ungleiche Quartett verbringt eine aufregende Zeit, und Liska entdeckt nicht nur ihre Liebe für Schottland wieder …




Meine Meinung zum Buch:


Auf dieses Buch bin ich aufgrund des tollen Covers aufmerksam geworden und fand den Klappentext auch vielversprechend. Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber ich habe im Nachhinein gesehen, dass sie bereits mehrere Bücher veröffentlichte und "Cornwall mit Käthe" kam mir zumindest vom Sehen bekannt vor.

Mit Liska Matthies hatte ich anfänglich meine Schwierigkeiten, da ich ihr Auftreten Marius gegenüber schrecklich zickig und launisch fand. Dieser nahm das zwar relativ gelassen hin, aber ein bisschen leid tat er mir teilweise schon. Rückblickend muss ich jedoch sagen, dass sie ihre Gründe hatte, warum ihr dieser Aufenthalt in Schottland so schwer fiel und im Laufe der Geschichte machte sie eine starke Veränderung durch, sodass ich das gut nachvollziehen konnte.

Marius mochte ich dagegen auf Anhieb, da er einen herrlichen Humor hatte und stets versuchte das Beste aus der Situation zu machen. Die Aufgaben seiner Tante, welche Motive ihr Neffe für sie fotografieren sollte, klangen am Anfang nur schwer lösbar, aber sie erfüllten wahrscheinlich den angedachten Zweck. Gemeinsam mit einem älteren Paar aus der Nachbarschaft arbeiteten sie Punkt für Punkt ab, begannen die Besonderheiten Schottlands mit anderen Augen zu sehen und setzten sich endlich mit ihrer Vergangenheit auseinander.

Den bildhaften und detailgetreuen Schreibstil der Autorin mochte ich sehr, denn ich konnte mir sowohl das kleine Häuschen als auch die Szenen, die sich draußen abspielten unheimlich gut vorstellen. Über die Orkney Inseln wusste ich bisher kaum etwas, aber diese wurden ebenfalls ausführlich beschrieben und weckten auf jeden Fall mein Interesse, diese Inseln selbst einmal zu besichtigen.

Mein Fazit:


"Immer wieder Schottland" ist die ideale Lektüre für verregnete Sommertage und ich empfehle es gerne weiter. Mich hat der Roman sowohl zum Lachen gebracht als auch des öfteren zum Nachdenken, denn einmal mehr wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, miteinander zu reden über Gefühle oder auftretende Probleme, anstatt jedem Konflikt von vornherein aus dem Weg zu gehen.



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